Perfekt für den Hundetanz

Wer seinem Tibet Terrier und sich selbst einmal eine Abwechslung bieten will und gleichzeitig gerade dem Hund auch etwas Gutes tun will, kann es mit Hunde-Tanzen probieren. Dabei geht es nicht, wie man jetzt meinen würde, darum, dass man den Hund auf zwei Beinen zum Walzertakt tanzen lässt. Vielmehr handelt es sich dabei im eine Choreographie, die der Halter mit dem Hund einstudiert und die zu einer bestimmten Musik aufgeführt wird.

Man wird weder wie beim Rock’n’Roll den Hund durch die Luft wirbeln noch ihn wie beim Tango in den Arm nehmen. Statt dessen werde bestimmten Bodenfiguren getanzt, zum Beispiel eine Acht, ein Kreis oder andere Formen. Wenn der Hund etwas besser trainiert ist, können die Figuren auch von Halter und Hund getrennt dargeboten werden, zum Beispiel laufen dann beide eine Dreiecksform entlang oder eine Spirale. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Regeln für die Wettbewerbe

Wie bei allem, was Hunde betrifft, gibt es auch für den Hundetanz Turniere, die auch Regel haben. Wer daran teilnimmt, wird zum Beispiel danach bewertet, wie gut die Synchronisation ist und welchen Schweregrad die jeweiligen Figuren haben. Außerdem spielt auch die Originalität eine Rolle. Wesentliche Elemente, die der Hund kennen sollte, sind ein Kreislauf in beide Richtungen, rückwärts laufen und einen Slalom laufen, auch ohne Stange und Hindernisse. Tricks wie Männchen machen, Pfote geben oder Rollen können ebenfalls in den Tanz eingebaut werden. Da die Tibet Terrier auch gut springen können, kann man Sprünge, zum Beispiel über den eigenen Rücken, ebenfalls in die Tanzdarbietung einbauen.

Man muss aber nicht gleich zu einem Wettbewerb gehen, wenn man Hundetanz ausprobieren will. Hundebesitzer können mit ihrem Tibet Terrier auch einfach zu Hause im Wohnzimmer versuchen, eine kleine Choreographie zusammenzustellen und sich langsam auch komplizierteren Übungen widmen. Viele Hundevereine bieten auch gemeinsames Tanzen an, ohne dass man gleich dem Druck des Wettbewerbs ausgesetzt ist.