Der Charakter des Tibet Terriers

Die lange Zucht des Tibet Terriers in seiner Heimat hat es möglich gemacht, dass er viele gute Eigenschaften fest in seinen Genen eingebaut hat und auch heute noch zu Tage fördert. Die Hunde waren in Tibet nicht nur Wach- und Hütehunde, sondern wurden auch als Haustiere gehalten und sind deshalb seit Jahrtausenden daran gewöhnt, mit Menschen zusammenzuleben.

Ihr Charakter ist Menschen gegenüber sehr freundlich, vor allem was die Familie angeht, in der der Hund aufgenommen wird. Mit kleinen Kindern ist es, wie bei den meisten Hunden, am Anfang etwas schwieriger, bis sich beide Parteien aneinander gewöhnt haben. Die Tibet Terrier sind aber niemals aggressiv, können aber schon mal mit einem Knurren klarmachen, dass sie es nicht gerne haben wenn man sie am Fell zieht.

Auch wenn die Hunde klein und kompakt sind eigenen sie sich hervorragend auch als Begleit- und Sporthunde. Diese Rasse war es gewohnt, Berge hoch und runterzulaufen und hat einen entsprechenden Muskelapparat, der zum Beispiel beim Agility-Sport gut genutzt werden kann.

Weil sich die Hunde eng an den Menschen binden, kann man sie auch überall hin mitnehmen, sie laufen eher selten weg sondern bleiben wo ihr „Rudel“ ist.

Einfühlsames Training hilft

Bisweilen können die Tibet Terrier auch etwas eigensinnig sein, was ein Training nicht immer einfach macht. Sie reagieren nicht gut auf Druck, den man auf sie ausübt, lernen aber gerne von einem geduldigen und einfühlsamen Trainer.

Als Halter sollte man dem Hund möglich viel Auslauf bieten. Auch wenn er aussieht wie ein Sofahund, ist es eine Rasse, die sich viel bewegt und aktiv ist. Mindestens zwei Mal am Tag sollte man einen ausgedehnten Spaziergang machen und am besten auch noch einige Minuten mit dem Hund spielen. Als Familienhund wird er nicht gerne alleine gelassen und sollte nicht mehrere Stunden am Tag allein in einer Wohnung verbringen. Er ist aber ein gut geeigneter Bürohund.